Ich bin Gideon von Tamsyn Muir

Hierbei handelt es sich definitiv um eine Geschichte, die nicht einfach in Worte zu fassen ist. Viele Ideen wurden hier eingebaut und in der Art hatte ich es noch nicht gelesen. Bei dem Buch habe ich auch so meine gemischten Gefühle…

Die Story

Es gibt da diese neun Planeten, alle beten den ersten Planeten an. Er ist Gott (wobei dieser Gott nicht auf dem Planeten wohnt). Die Erben, bzw. Nachfahren auf den Planeten sind alle Nekromanten, manche nicht, schlechte Gene wohl. Jeder Planet hat seine eigene Nekromanten-Magie-Ausrichtung und untereinander kennen sie sich alle nicht sonderlich gut.
Der erste Planet ruft aus, man hat die Möglichkeit Lyctor zu werden, eine sehr hohe Position und Möglichkeit auf dem ersten Planeten zu leben.
Die Erben kommen alle, zusammen mit ihrem Kavalier (so etwas wie ein Ritter) und dann beginnt die düstere, kriminalistische Geschichte.

Der Kern der Handlung

Es geht darum dem Geheimnis auf dem Grund zu gehen, wie man Lyctor, bzw. unsterblich, werden kann und es gibt einige verschlossene Türen zu denen man die Schlüssel erringen kann auf unterschiedliche Wege. Wer es schafft, wird Lyctor!

Der Augenmerk auf der Geschichte liegt beim Neunten Haus und seiner sehr frechen, lesbischen Gideon, die leider zum Kavalier ernannt wird und mit ihrer verhassten Nekromantin zum Planeten reißt.

Es ist ein gigantischer Mix aus fiesem Humor, düsteren Setting, Action, Drama und blutigen Szenen, den die Autorin hier verpackt hat. Die Ideen waren alle sehr interessant und teilweise sehr originell. Jedoch gab es einige Punkte, die mich verwirrt hatten und manches wurde nicht ganz ausreichend erklärt, sodass sich bei mir ein “Aha”-Moment hätte auftun können. Auch gab es teilweise Längen im Roman und als Hörbuch-“Leser” schweift man gerne mal schnell ab.

Zum Hörbuch…

Die Vertonung vom Hörbuch von Dagmar Bittner hatte mir gefallen, auch wenn ich bei den männlichen Stimmen am Anfang etwas durcheinander gekommen bin. Da dauerte die Eingewöhnung zwischen Stimme und Charakter bei mir länger, als bei den weiblichen Stimmen. Auch hätte ich mir etwas mehr Spannung in der Stimme bei den kampflustigen Momenten gewünscht.

Charaktere & Beziehung

Für mich ließ sich nicht oft erklären, wie die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren im Laufe der Handlung entstanden sind. Manche plötzlichen Freundschaften, Feindschaften und Liebeleien kamen für mich wie aus heiteren Himmel und letzteres geschah nur im Kopf der Hauptfigur.

Fazit

Einerseits ist das ein Buch, dass weg vom Mainstream ist und mit originellen Ideen eine spannende Geschichte erzählt – dazu noch lustig, blutig und düster.
Andererseits ist es an manchen Stellen ausbaufähig und ich bin mal gespannt auf die Fortsetzung, den die ist bereits im englischsprachigen Raum erschienen.

Das Buch bewerte ich mit:

1

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