Rezension | Devils’ Line 1 von Ryo Hanada

Rezension | Devils’ Line 1 von Ryo Hanada Lesezeit: 2 Minuten

Tokyo Ghoul war der Hit als Manga und man kann sagen, er hat eine Lücke geschaffen. Dieser Manga hat ähnliche Züge, wie die Ghoul-Story, nur mit Vampiren und mehr Romance! Es ist anders, eigen, aber die Stimmung ist die Selbe!

Yuki Anzai jagt Vampire und er ist verdammt gut in seinem Job. Sein größter Vorteil: Er ist auch ein Vampir. Natürlich ist er nicht wie diese blutrünstigen Monster, die die Stadt in Angst und Schrecken versetzen. Er hat sich unter Kontrolle. Doch als er die junge Studentin Tsukasa vor einem Übergriff bewahrt, verliert er jede Beherrschung und fällt selbst über sie her. Wie konnte das passieren? Und was noch viel wichtiger ist: Warum steht er jetzt schon wieder auf ihrem Balkon?

Der Zeichenstil von Hanada ist teilweise karg, ausdrucksstark in den Charakteren und an manchen Stellen etwas härter. Da fragt man sich natürlich, wie passt da eine Romancestory rein, oder?
Überraschenderweise hat der Autor eine sehr packende Liebesgeschichte geschaffen, inmitten von Vampiren, Morden, Blutrünstigkeit und Gefahren.

Sie beginnt sehr leise und langsam, während die Spannung um die beiden immer weiter steigt und ich war wirklich aufgeregt. Auch wenn der Zeichenstil nicht so meins ist, konnte ich nicht anders als den Manga in einem Zug zu lesen. Wiederum fehlten mir ein paar mehr Dialoge zwischen dem jungen Paar, doch es war der erste Band und was noch nicht ist, kann noch werden.

Der Manga ist an manchen Stellen brutal, blutrünstig, aber auch emotional. Man merkt, dass Yuki ein zerrissener Charakter ist und auch bei Tsukasa sieht es manchmal nicht gerade anders aus. Das hat die Spannung nur noch steigern lassen und besonders zum Ende hin kommen noch einige Überraschungen, wodurch man gerne schon den zweiten Band in der Hand hätte. Es bleibt auch nicht nur bei den beiden Charakteren, es sind noch so einige interessante Personen im Manga zu finden!

Für mich ist das mal ein anderer Mysterymanga, denn ich gerne weiter lesen werde und der mich echt gut gepackt hat! Insofern ihr mit dem Stil zurechtkommt und ein bisschen Liebe nicht falsch ist für euch in einer blutigen Story, kann ich euch den Manga empfehlen.

Titel: Devil’s Line 1 | Reihe: Band 1 von 14 | Autor: Ryo Hanada | Verlag: Kazé Verlag | Anime-Adaption: Ja | ISBN: 978-1942993377 | Link zum Verlag hier!

Den Manga bewerte ich mit:

2

2 Kommentare

  1. 28. Juli 2019 / 0:55

    Hallo!

    Ich mochte den Manga nicht. Ich hatte mir wirklich Dark Fantasy erhofft, aber es kam Romance im Twilight-Stil. Nicht ganz ungerechtfertigt kündigen einige Onlinehändler hier einen Shojo-Manga an. Wie siehst du das?
    Sicher, handwerklich ist der Manga gut gemacht und ich glaube, er findet auch sein Publikum. Immerhin zeigt ja schon die Umsetzung in einen Anime, dass er durchaus Fanerfolge aufweist.
    Ich werde ihn sicherlich nicht weiterlesen.

    Viele Grüße

    Andreas

    • Ani
      Autor
      30. Juli 2019 / 21:28

      Hallo Andreas!

      Es ist ein Shojo-Titel. Aber auch Dark Fantasy, wobei hier die Vampire nicht glitzern. 😉
      Ganz klar ist die Liebesgeschichte ein sehr wichtiger Teil und ich denke, dass er mit den nächsten Bänden eine stärkere Rolle einnehmen wird. Er hat in Hinsicht Brutalität und Artwork, als auch Atmosphäre etwas an sich, dass einen eben an Tokyo Ghoul erinnert – da kommt der Vergleich schnell. Hast du bereits mal Ragna Crimson oder Goblin Slayer gelesen? Das letztere ist definitiv Dark Fantasy und nichts für schwache Nerven vom ersteren Manga hab ich viel in die Richtung gehört. Wobei ich denke, dass du bestimmt Goblin Slayer kennst, wer kennt es nicht.

      Liebe Grüße
      Ani

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