Rezension | Aposimz – Land der Puppen, 1

Nach Blame kam ich nicht umhin auch ein anderes Werk von dem Künstler zu lesen und so landete Aposimz bei mir. Im Gegensatz zu Blame, ist diese Aufmachung wieder “manga-typisch” in einem etwas größeren Format. Aber inhaltlich und künstlerisch definitiv Nihei!

Vor 500 Jahren verloren die Menschen des künstlichen Planeten Aposimz den Krieg gegen den Kern des Planeten und somit auch das Recht, im Inneren von Aposimz zu leben. Seitdem kämpfen sie auf der eiskalten Oberfläche des Planeten ums überleben. Sie verstecken sich in den Ruinen einer längst vergangenen Zeit, um der Unterdrückung durch die aggressiven Cyborgs (oder Puppen) des Kernes zu entgehen während sie eine mysteriöse Krankheit einen nach dem anderen selbst in Puppen verwandelt. (Quelle: Cross Cult)

Eine post-apokalyptische Welt ist das Setting von Aposimz und nach den ersten Seiten wird klar, es ist keine liebe, nette Zukunft, die uns gezeigt wird. Es ist eine dunkle, schmerzhafte Welt, wo die Menschen ums Überleben kämpfen und gegen eine Seuche. Schon zu Beginn wird man in die Geschichte geworfen, man weiß noch gar nicht wo man ist und Stück für Stück geht man den Mysterium dieser Welt auf dem Grund. Was sind Normpuppen? Was ist das für eine Seuche? Warum sind überall Ruinen? Und warum verstecken sich die Menschen? 
Trotz Untergangsstimmung und schweren Story, ist die Farbe im Vordergrund weiß und gibt dem Manga eine ganz eigentümliche Atmosphäre, zusammen mit den vielen unklaren Dingen, hat er schnell mein Interesse geweckt und die ca. 192 Seiten waren schnell gelesen.
Der Manga ist definitiv für eine ältere Zielgruppe, bzw. junge Erwachsene und hat mich etwas an Blame erinnert, es gibt wieder diese besonderen kargen Szenenbilder, die für sich sprechen und auch mit Worten ist der Autor eher zurückhaltend. Die Darstellung der Normpuppen und der Seuche fand ich jedoch gruselig und erschreckend, wie sie da als wandelnde Leichen herumlaufen.  

 

Bildergebnis für Aposimz Bildergebnis für Aposimz

Letztendlich geht der Manga in eine typische Shonen-Richtung: Wir haben einen Held, der mit seiner plötzlich gewonnen Fähigkeit ein Hoffnungsträger wird und ein klares Ziel. Begleitet wird er von einem “Mädchen” (warum das in Anführungszeichen steht müsst ihr selber herausfinden!), die ihn tatkräftig unterstützt und zur Seite steht im Kampf. Auch wenn wir oftmals im dunklen Tappen, ist das Tempo der Geschichte recht schnell, so passiert alles Schlag auf Schlag und unserem Helden bleibt nicht viel Zeit zum nachdenken. Nach dem ersten Band sind einerseits ein paar Dinge passiert, anderseits wissen wir wenig (besonders über die Hauptperson) und einfach alles ist noch offen!
Der erste Band von Aposimz weckt auf jeden Fall die Neugier, man will einfach mehr wissen und das Ende hat mich aufgeregt zurück gelassen und der Manga wird definitiv weiter gelesen!

EURE ANI

Den Manga bewerte ich mit:

 

Eine LESEPROBE findet ihr auf der Homepage des Verlags -> HIER.

 

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