Media Monday #451 | Mal wieder dabei!

Media Monday #451 | Mal wieder dabei! Lesezeit: 2 Minuten

Herzlich Willkommen zum Media Monday!
Bei der Aktion entwirft Wulf von Medienjournal jeden Sonntag einen Lückentext, den man ausfüllen kann und am Montag posten. Man kann so recht frei seine Gedanken zu einer Serie, einer bestimmten Folge, einem Buch etc. teilen und ich habe seitdem sehr viele neue Serien, als auch Filme entdeckt!
Seinen aktuellen Beitrag findet ihr hier.

  1. Zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Hingabe manche von Büchern reden, die ich ihnen empfohlen habe, freut mich immer wieder aufs Neue.
  2. Nach all den Jahren zu erfahren, dass der Autor Nicolas Barreau ein Fake ist und sich eine deutsche Frau mittleren Alters dahinter verbirgt, hat mich echt überrascht und wieder vor Augen geführt, das oftmals das Bild eines Autors passen muss, damit das Buch beachtet wird.
  3. Die vierte Staffel von Stranger Things ist nun wirklich nichts, worauf ich sehr gespannt wäre, aber nachdem ich von einer anderen Hype-Serie begeistert war, denke darüber nach der Serie eine Chance zu geben.
  4. Ohne ihr/ihm was zu wollen, aber Schauspielern ist nun nicht so die größte Stärke von Kristen Stewart, denn egal wo, sie ist immer die ein und selbe Person.
  5. Bei Filmen wie Shades of Grey frage ich mich ja auch manches Mal, wer dafür eigentlich grünes Licht gegeben oder das für eine gute Idee gehalten hat, schließlich geht es hier ganz offensichtlich nur ums Geld, bzw. Geld zu machen.
  6. Ein gutes Buch lese ich am liebsten ja in vollkommener Stille.
  7. Zuletzt habe ich Aus dem Wald hinausfinden: Ein Gespräch mit Caspar Shaller von Margaret Atwood gelesen und das war in vielerlei Hinsicht ein sehr interessantes Buch, weil die Autorin hier Fragen beantwortet zu derzeitigen Themen von Feminismus bis Klimawandel und das Bild des Menschen, wobei sie kluge, anregende und interessante Antworten gibt .

Aus dem Wald hinausfinden: Ein Gespräch mit Caspar Shaller von Margaret Atwood

Margaret Atwood spricht mit dem Journalisten Caspar Shaller über ihre Gedichte und Romane, über Totalitarismus und die Post-Truth-Ära, über Feminismus, die #MeToo-Debatte und über Beyoncé. Die unfreiwillige Prophetin der ökologischen Katastrophe und des wiedererstarkenden Faschismus erzählt auch davon, wie die rot-weißen Roben der Figuren aus ihrem dystopischen Roman Der Report der Magd zu einem Meme der Anti-Trump-Bewegung wurden und wie sie selbst sich heute politisch engagiert. Hellwach, kämpferisch und mit tiefer Menschenkenntnis beweist Atwood, dass sie auch mit achtzig Jahren nichts an intellektueller Brillanz und politischem Gespür eingebüßt hat – ebenso wenig wie an Humor.

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