Kurze Rezension | Grimaldi – Der Fluch des Felsens von Catherine Aurel

Kurze Rezension | Grimaldi – Der Fluch des Felsens von Catherine Aurel Lesezeit: 3 Minuten

Die Familie Grimaldi war früher eine der einflussreichsten Häuser und als sie aus Genua vertrieben wurden, eroberten sie Monaco. Bis heute sind sie noch in der Thronfolge und regieren über Monaco. In dem Buch geht es viel um die Verstrickungen, aber auch um eine dramatische Liebesgeschichte…

Genua im 13. Jahrhundert: Raniero, der Erbe der reichen Familie Grimaldi, verliebt sich unsterblich in die schöne Babetje. Als die Grimaldi nach einem blutigen Umsturz aus der Stadt verbannt werden, opfert er sein Glück für die Zukunft seiner Familie und heiratet die Tochter eines Verbündeten. Mit Erfolg: Die Grimaldi erobern den Felsen von Monaco — ihre neue Heimat. Doch um die Macht zu wahren, begeht Raniero eine grausame Tat. Wie durch einen Fluch brechen fortan brutale Schlachten, perfide Intrigen und gnadenlose Schicksalsschläge über die Grimaldi herein. Der Kampf um das Fürstentum beginnt. Und um die Liebe. (Quelle: Randomhouse)

Für mich fing alles mit dem Cover an, es sticht sofort ins Auge und passt perfekt zu dem Setting und der Atmosphäre im Buch. Und als ich das Wort “Grimaldi” gelesen hatte, klingelte es leicht im Kopf, aber viel konnte es mir nicht sagen. Es ist keine Geschichte, bzw. historisch bekannte Familie, die ich bis jetzt oft in historischen Romanen gefunden hatte und mit viel Enthusiasmus ging ich an den Roman heran. 
Doch schon der Start hatte seine ersten Kniffe und ich kam schleppend voran, erst nach ungefähr 100 Seiten wurde es besser und ich hatte das Gefühl, es kommt jetzt ins Rollen. Von der Spannung her wurde es auch viel besser und ich kam mit der Vielzahl an Personen besser zurecht und musste nicht mehr so oft in den Stammbaum schauen. Auch fing ich an mich mehr und mehr für die Familie zu interessieren und ich mag es, neue historische Ideen, bzw. eine andere Herrscherfamilie in der Hauptrolle zu sehen. Dazu kam noch der Fluch der Grimaldis, der gut eingebaut wurde und dem ganzen Setting was mystisches gab. 
Die Autorin hatte eine sehr interessant Idee in Bezug auf der Sichtweise, aus der sie erzählt und ich wäre vielleicht auch damit zurecht gekommen, wenn nicht der anstrengende Unterton gewesen wäre. 
Sarkasmus ist ja schön und gut, aber für mich klang es viel zu “böse” und bitter, daher war ich dem recht schnell abgeneigt und versuchte es nicht allzu nah an mich herankommen zu lassen. 

Das war der Knackpunkt, weswegen ich das Buch so gar nicht weiterempfehlen möchte. Andererseits sind die Ideen gut umgesetzt, es gibt viel Dramatik und harte Schläge, wie wir es aus historischen Romanen gewohnt sind und wir befinden uns zur Abwechslung mal nicht in England…aber wenn der Protagonist nicht stimmt, ist es nicht leicht die anderen Dinge im Buch hoch zu loben, auch wenn erwähnt werden muss, alles andere war okay. Es ist definitiv nicht einfach! 

Wer sich für die Herrscherfamilie Grimaldi interessiert, die damalige Zeit und gerne einen historischen Roman lesen möchte, der in Europa angesiedelt ist, der wird so einige interessante Fakten und Personen kennen lernen. Außerdem kenne ich keinen vergleichbaren Roman, der sich mit der Familie zu der Zeit beschäftigt und auch wenn ich so einige Probleme hatte, so war es spannend zu lesen, wie der Fluch mit der Familie verbunden wurde. 

Das Buch bewerte ich mit:

1
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