Rezension | Sarantium – Die Verräter von Lara Morgan

Rezension | Sarantium – Die Verräter von Lara Morgan

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band der Sarantium-Trilogie von Lara Morgan, die in einer neuen Auflage erschienen ist. Der erste Teil der Reihe hatte mir noch gut gefallen, aber der zweite Teil…

Azoth, der grausame Herr der Drachen, versammelt seine Armeen, um das Reich Sarantium zu unterwerfen. Einzig die junge Shaan könnte ihn noch aufhalten, auch wenn ihr verzweifelter Plan auf ihre Gefährten wie Verrat wirkt. Denn zunächst muss sie das Vertrauen des bösen Drachengotts erlangen. Nur ihr Zwillingsbruder Tallis steht weiterhin zu ihr. Und Shaan weiß, dass sie ihren Weg weitergehen muss, oder Azoth wird alles, was sie liebt, zerschmettern …(Quelle: Amazon)

Das war so furchtbar anstregend. Für das Buch habe ich wirklich lange gebraucht, weil es einerseits so schrecklich schleppend voran ging und anderseits mich nicht packen konnte, eher aufregen! Ich komme bestimmt nicht so schnell über die “Liebesszene” von Shaan hinweg, die war furchtbar unromantisch, leidenschaftslos und hat mich irgendwie angeekelt. Wahrscheinlich weil sie so unpassend in das Geschehen gepackt wurde und in einer Seite (nicht mal eine volle Seite) beendet wurde. 

Aber kommen wir nun zu der Geschichte. Wir stehen vor einem großen Kampf, Azoth ist wieder da und stark. Doch bis es zu diesem Kampf kommt haben wir noch locker 500 Seiten, die nicht gerade an Brutalität und belanglosen Gerede sparen. Wir springen zwischen den Charakteren hin und her, warten das es spannend wird oder uns irgendwie überrascht. Aber selbst die Handlung war vorhersehbar und das Einzige woran ich mich am Ende noch erinnern konnte, waren die brutalen Stellen und das die Götter nun da sind. 
Die Götter waren der einzige Lichtblick für mich. Sie tauchen erst spät auf (leider) und sind geheimnisvoll, interessant, nicht durchschaubar und versprechen Spannung. Aber sie kommen leider nur am Rande vor, wobei die Szenen nicht viel Aufschluss über sie gibt. 
Sie sind die Geschwister von Azoth und müssen ihn besiegen können, wenn sie den mächtigen Stein wieder in ihre Hände bekommen. Doch man stellt sich schnell die Frage, braucht man diese Götter wieder auf der Erde? Sie haben eine Art an sich, die bei mir die Alarmglocken klingen ließen und ich denke, dass sie das nächste Problem nach Azoth werden. 

Auf die restlichen Charaktere im Buch bin ich gut zu sprechen, weil ihr Verhalten oftmals so egoistisch und unüberlegt war, dass ich mich wirklich fragte, was ist bei der Autorin passiert? Der erste Band war super. Die Spannung war da, coole Ideen, Drachen und vielen Mysterien, die es zu lösen gab. Hier jedoch war die Gewalt an erster Stelle und es fehlte die Spur Magie aus dem ersten Teil, die mich so gepackt hatte. Gepaart mit der vorhersehbaren Geschichte, die sich teilweise sogar wiederholt, war ich kurz davor gewesen abzubrechen, aber weil mich die Götter so neugierig gemacht haben, konnte ich es einfach nicht und habe durchgehalten. 

Der zweite Band ist definitiv der schwächste Teil der Reihe und lässt an vielen Stellen zu wünschen übrig. Ohne das Auftauchen von neuen Personen, hätte ich den Band abgebrochen. Jetzt stehe ich jedoch vor dem Punkt, dass ich einerseits die Geschichte fertig lesen möchte, anderseits Angst haben, wieder so dermaßen enttäuscht zu werden. 

Das Buch bewerte ich mit: 

 

Rezension zum ersten Band findet ihr hier

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