Rezension | Das dunkle Archiv von Genevieve Cogman

Rezension | Das dunkle Archiv von Genevieve Cogman
 
 

 

Irene Winters beschafft seit Jahren für die unsichtbare Bibliothek die seltensten Bücher aus verschiedenen Welten. Eines Tages wird sie von einer Drachenfrau für einen brisanten Auftrag angeheuert: Sie soll für sie ein seltenes Buch finden und ihr damit zu einem machtvollen Posten verhelfen. Doch Irene weigert sich. Seit Jahrtausenden ist die Bibliothek neutral und darf für niemanden Partei ergreifen. Damit kein anderer Bibliothekar in Versuchung gerät, den heiklen Auftrag anzunehmen, machen sich Irene und ihr Lehrling auf die Jagd nach dem begehrten Buch. Und die führt sie in das New York der 1920er-Jahre, in die Zeit von Prohibition, Gangstern und Verbrechen –

Seit dem ersten Band der Reihe “Die unsichtbare Bibliothek” bin ich ein Fan und dieser vierte Teil gehört zu den stärken Bücher der Reihe.

Irene gehört zu meinen liebsten weiblichen Buchcharakteren, weil sie es durch und durch drauf hat und zu den klügsten und einfach coolsten Bibliothekaren gehört, von denen ich je gelesen habe.
Für die Bibliothek, die in einem Raum besteht unabhängig von allen Universen/Welten, sammelt sie seltene Bücher. Dabei wird sie zur Diebin, Spionin, knallharten Verhandlerin und einfach alles was die Situation erfordert, solange sie das gewünschte Buch erhält. Begleitet wird sie von ihrem Lehrling, der nicht nur ein Auge auf sie geworfen hat, sondern dazu noch ein Drache ist!

In diesem Band geht es in das New York der 20er Jahre und die Stimmung hätte nicht besser sein können. Die Autorin hat die Atmosphäre und den Flair der damaligen Zeit sehr gut wiedergegeben und dazu kommt die bekannte Portion Fantasy mit Drachen und Elfen, die wieder für Unruhe in ihrem Job sorgen.
Die Szenen waren voll von Gangster, Verbrechern, Verfolgungen, Drama und viel Action. Es geht rasant zu und den Beiden bleiben nicht wirklich viele Verschnaufspausen überall lauern Gefahren.
Ich liebe es, dass in jedem Buch eine andere Welt, bzw. Stadt zum Setting wird mit neuen Eigenheiten, die zu beachten sind und es scheint kein Ende zu haben für Möglichkeiten und für neue Bücher…

Nicht nur, dass Irene sich wieder in einer prekären Situation wiederfindet. Ihr Job steht auf dem Spiel und die Lage der Bibliothek ebenfalls. Leider ist das New York der 20er Jahren ihr nicht ganz wohlgesonnen, aber mit ihrem schnellen Denken und Reagieren schafft sie es zu glänzen, wie immer.
Ihr Lehrling Kai hat mich in diesem Band überrascht, da er endlich mal zeigt was er so drauf hat und er kommt auch mehr aus sich heraus!

Nachdem in den letzten Büchern der Bösewicht “Alberich” Thema war und Teil der Handlung, ist “Das dunkle Archiv” ein Abstecher zum Beginn der Reihe. Die Charaktere entwickeln sich weiter, Irene wird viel selbstbewusster und stärker, Kai zeigt sein Können und die beiden vertiefen ihre Beziehung. Außerdem dreht es sich mehr um die Bibliothek, zu meiner Freude, und ihr Gleichgewicht zwischen den Fraktionen. Ich habe lange darauf gewartet, dass es mehr Informationen und Szenen in der Bibliothek gibt.

Der vierte Teil der Reihe “Die unsichtbare Bibliothek” glänzt durch sein aufregendes Setting und vielen spannenden, als auch gefährlichen Szenen. Es ist ohne Frage immer wieder ein Must-Read für mich und ich kann euch die Reihe ans Herz legen!

 Das Buch bewerte ich mit:
 

 

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