Rezension | Wächter und Wölfe von Anne Stephens

Rezension | Wächter und Wölfe von Anne Stephens Lesezeit: 3 Minuten

Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk.

Der Roman wird nicht nur aus der Sicht von Dom und Rillirin erzählt, sondern von einer ganzen handvoll Leuten. Es war nicht verwirrend gewesen, aber es kam vor, dass ich zwei miteinander verwechselt habe und ein paar Sätze brauchte, bis ich wieder drin war.

Sonst hat mir der Anfang des Buches richtig gut gefallen. Es ist eine sehr konfliktgeladene Geschichte und während man alle beteiligten kennen lernt, steigt die Spannung stetig an. Auch ist es nichts für schwache Nerven. Die Welt ist geteilt in zwei Götter und es dies wird sehr gut dargestellt.
Besonders in der ersten Hälfte des Buches gibt es grausame Szenen, die nicht einfach zu lesen sind, für mich zumindest nicht. Und so legt “Wächter und Wölfe” einen gewaltigen Start hin und zeigt viele vielfältige Charaktere. Aber dann ging es für mich bergab.
Die zweite Hälfte ist gezeichnet durch Langatmigkeit und kurzen Kampfeinblicke. Die Kapitel werden immer kürzer und so wurde ich von einer Szene in die nächste geschoben, kaum dass ich Begriff was passiert ist.

Ich kam nicht mehr mit dem Tempo zurecht, dass immer hoch und runter ging und manche Kapitel bestanden nur aus zwei oder drei Seiten in denen viel reingepackt wurde oder nur ein Ausschnitt gezeigt wurde.

Zu manchen Charakteren kann ich nicht viel sagen, besonders der “Bösewicht” kam so unerwartet für mich und ohne große Erklärungen, dass ich es einfach hinnehmen musste. Andere Personen waren dagegen viel besser ausgebaut, wie Rillirin und ihr Bruder. Da hat man eine richtige Geschichte zu den Personen, wobei Dom immer noch mysteriös ist und bleibt.

Ich bin hin un her gerissen. Der Start konnte mich so richtig packen und es war schrecklich aufregend! Doch die zweite Hälfte hat sich mit Kämpfen überschlagen, dass mir schnell die Lust verging und ich froh war fertig zu sein. Wer nichts gegen viele Kämpfe und Schlachten hat, der sollte es auf jeden Fall versuchen. Schließlich ist es nicht durchweg schlecht und konnte mich zeitweise packen.

Das Buch bewerte ich mit:
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1 Kommentar

  1. 12. März 2018 / 20:32

    Hi Ana,
    der Plot hört sich durchaus interessant an, wobei das nicht mein Genre ist, aber vielleicht versuche ich es trotzdem mal.
    LG Marina

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