Rezension | Die Kinder der Götter von Pamela Gelfert

Rezension | Die Kinder der Götter von Pamela Gelfert
 
 

 

Götterkinder, so nennt man jene, welche mit der Macht eines Gottes ausgestattet sind. Als Piraten befahren sie die Meere, gebrandmarkt mit dem Zeichen des Gottes, der sie auserwählt hat. Untereinander führen sie grausame Schlachten, bringen ihrem Gott Ruhm oder Schande. Denn sie sind Teilnehmer eines Wettstreites, bei dem es um mehr als nur den Sieg geht.
Als Katherine Loriala eines Tages Piraten in die Hände fällt, droht der Wettkampf plötzlich auch ihr beschauliches Leben zu kentern. Denn der Kapitän Samuel Scyllaeus ist ein Auserwählter eines Gottes. Doch obwohl die Götterkinder als wahre Teufel verschrien sind, kann sich Katherine der Faszination nicht entziehen, die der ruhige und geheimnisvolle Kapitän auf sie ausübt.

Die junge Katherine Loriala, aus guten Hause, landet auf einem Piratenschiff und sie ist überzeugt, dass es alles Schurken sind, Menschen der schlimmsten Sorte. Nie und nimmer würde sie sich auf gleiche Ebene mit ihnen stellen und die Anziehungskraft zu Kapitän Samuel Scyllaeus? Ganz sicher Einbildung.
Und ehe man sich versieht, wird sie wird mit reingezogen in einen Wettkampf zwischen den Götterkinder und muss sich anpassen um zu überleben.

Zu Beginn der Geschichte dachte ich nur, dass es mit mir und der Protagonistin nichts wird. Katherine ist ein richtiger Sturkopf, voll mit Vorurteilen, arrogant und einfach eine schwierige Person, aber die Autorin hat es geschafft ihr eine glaubwürdige Wandlung zu geben. Mit jeder Seite gefiel sie mir mehr und ihr starkes impulsives Verhalten hat mir unheimlich gut gefallen. Besonders amüsant zu lesen ist die Anziehungskraft, die der Kapitän auf sie ausübt.

Mit der Miene einer Löwin blickte sie Samuel an. Erkannte sie so etwas wie Amüsierheit auf seinen Zügen? Ganz leicht? “Was ist?” – “Du besitzt ein sehr deutliches Schema. Erst wirst du wütend oder traurig über die Situation und im nächsten Moment bist du motiviert sie zu lösen.” – “Woher?” – “Man sieht es dir an.”

Der Schreibstil ist sehr flüssig und der Humor kommt an den passenden Stellen. Ich hatte den Roman sehr schnell fertig gelesen und mit den nicht zu detailreichen Beschreibungen der See und Piraten hat sie eine richtig gute Atmosphäre für einen Piratenroman geschaffen.

Auf die Handlung werde ich nicht sehr nahe eingehen. So viel ist gesagt: Götter spielen hier eine wichtige Rolle und wir befinden uns in einem harten Wettkampf! Daher gibt es einige actionreiche Kämpfe und aufregende Szenen auf dem offenen Meer. An sich ist es ein sehr spannendes Buch mit einem guten Tempo und interessanten Nebencharakteren, die mir auch ans Herz gewachsen sind.
Das Thema Piraten wurde perfekt mit Götter kombiniert. Ja, ihr lest richtig. Piraten und Mythologie! Außerdem ist die Idee ein erfrischender Wind (setzt die Segel!) und die Geschichte hat mich bis zum Ende hin immer wieder überrascht.

Bei “Die Kinder der Götter” handelt es sich um einen abenteuerreichen Piratenroman mit Göttern, der viel zu bieten hat. Von göttlichen Kräften bis romantischen Gefühlen ist vieles dabei, dass einen mitreißt und die Autorin überrascht einen selbst am Ende noch.

 Das Buch bewerte ich mit:
 
 
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