Rezension zu Snowblind : Tödlicher Schnee von Christopher Golden

Das kleine Städtchen Coventry in New England hat schon tausende Schneesturme erlebt … aber noch keinen wie diesen.
Menschen gingen in das weiße Gestöber und kamen nie mehr zuruck. Jetzt, zwölf Jahre später, zieht ein weiterer Sturm auf und die Bewohner von Coventry erinnern sich an diejenigen, die sie im Schnee verloren haben. Ein Fotograf trauert um seinen kleinen Bruder. Der Tod seiner Frau hat tiefe Narben im Leben eines Gelegenheitsdiebs hinterlassen. Und auf der anderen Seite des Landes erhält eine Frau einen Anruf … von einem Mann, der seit zwölf Jahren tot ist.
Der neue Sturm wird noch schrecklicher als der Letzte werden und die Erkenntnis bringen, dass der Albtraum gerade erst anfängt.

Das passende Buch für kalte, stürmische Winter, während man selber geborgen im Warmen sitzt. "Snowblind" entführt den Leser in einen furchtbaren Schneesturm vor dem keiner sicher ist und der Autor erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, dabei wirken alle Charaktere sehr authentisch und man ist schnell im Buch drinnen. 
Es war schon ein kleines Highlight gewesen, die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkel zu lesen, so wie er es schrieb brachte es nicht nur Abwechslung rein, sondern wurde noch spannend und gab den Charakteren, als auch Handlung Tiefe. 

Einerseits ist der Schreibstil einfach, ohne komplizierte verschachtelte Sätze, andererseits brauchte ich einen Moment um hinter die Handlung zu kommen, weil Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird. Stück für Stück kam man so den Charakteren immer näher und auch der Handlung, dabei wurden die beschriebenen Dinge immer eindrücklicher. Der Schnee, die eisige Kälte und die Gefühle der Charaktere, als das konnte man fühlen. Auch wenn es auf den ersten Blick einfach geschrieben ist, so ist es ziemlich gut geschrieben und ich habe lange kein Buch mehr gelesen, dass die Eindrücke so gut auf mich projiziert hat. 

Der Roman "Snowblind" ist auf seine Art gruselig, ohne Blut und rennender Axt, wenn ich es mal so sagen kann. Es gibt einen ein aufregendes und zugleich beklemmendes Gefühl, sobald man tiefer abtaucht.
Ein Thriller zum weiterempfehlen! Es holte mich an verschiedenen Stellen ab, angefangen bei den authentischen Charakteren bis zu so manchen Wendungen zum Ende hin. 


Von Anonymus




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Kommentare

  1. Hallo Ani,

    das Buch steht dank einiger positiver Meinungen auf meiner WuLi und ich bin gespannt, wie es mir gefallen wird.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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    1. Hi!
      Oh ja, ich bin auch gespannt was du dazu sagst, denn mittlerweile habe ich auch ein, zwei negative Meinungen gelesen. Aber es wäre komisch wenn nicht! :D

      Liebe Grüße
      Ani

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