Rezension zu Black Dagger Legacy - Tanz des Blutes von J. R. Ward


Der zweite Band der neuen Black Dagger Reihe! Es geht weiter mit den Schülern der Gemeinschaft und die Hormone sprudeln nur so über im Kampf.

Ein tragischer Schicksalsschlag machte den jungen Vampirkrieger Axe zu einem melancholischen Einzelgänger. Nun setzt er alles daran, in die Bruderschaft der BLACK DAGGER aufgenommen zu werden, denn nur im Kampf gegen die Lesser, so glaubt er, kann er seinem Leben einen neuen Sinn verleihen. Das ändert sich an dem Tag, an dem er der Aristokratentochter Elise als Bodyguard zugeteilt wird und sich mehr und mehr zu der schönen Vampirin hingezogen fühlt. Doch gerade als sich die erotische Leidenschaft zwischen den beiden in Liebe zu verwandeln scheint, droht ein dunkles Geheimnis aus Axes Vergangenheit alles zu zerstören ...
Im großen und ganzen war dieser zweiter Band in Ordnung. Er hat meinen Erwartungen nicht ganz entsprochen, weil andere Charaktere eigentlich im Vordergrund waren. Die Protagonisten sind der Vampirkriegerschüler Axe und die Aristokratentochter Elise. Schon vom ersten Augenblick an prickelt es heftig zwischen den Beiden und ich habe ihre Liebesgeschichte sehr genossen, die leider sehr schnell ablief und zu kurz kam. Auch ihr Konflikte miteinander waren schnell beiseite gelegt worden und ich hatte an der Stelle mehr Spannung erwartet. Abgesehen davon hat es mich etwas an den ersten Teil der Reihe erinnert, wo es auch um einen Schüler aus armen Haus und einer Aristokratin geht.

Rhage, Mary und Bitty, ihre Adoptivtochter kommen sehr häufig vor und es gibt einige Konflikte, die bewältigt werden müssen. Ihre Probleme kennen wir bereits aus dem ersten Band der neuen Reihe, wo sie bereits aufgerollt wurden und ein Teil davon hat mich ermüdet. Im Gegensatz zur Liebesgeschichte des neuen Paares wurde die Familienstory in die Länge gezogen.

Von der Sprache her ist es sehr angenehm zu lesen und ich stockte nur bei Lesen, wenn es wieder um Rhage und Mary ging - davon hatte ich einfach genug. Elise und Axe sind ein ganz nettes Pärchen, dass es versteht es knistern zu lassen, aber es war viel zu kurz. Andere Schüler der Gemeinschaft nahmen ebenfalls einen guten Teil der Handlung auf und ich kann jetzt schon vorhersehen, wer als Nächstes sein Buch bekommt.
Die Black Dagger Legacy Reihe würde ich Lesern erst dann empfehlen, wenn sie in der ersten Reihe (Black Dagger) bereits einige Bände beendet haben, um sich einfach nicht zu verwirren oder selbst zu spoilern. Ansonsten war es amüsant und unterhaltsam, aber reichte nicht an den ersten Teil der neuen Serie ran.




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