Rezension zu Caraval von Stephanie Garber

Dienstag, 28. März 2017

Titel: Caraval
Reihe: Caraval (1)
Autor: Stephanie Garber
Genre: Fantasy
Verlag: ivi (bei Piper)
Seiten: 400 Seiten
ISBN: 978-3492704168

Inhalt: Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt ...
"Der Himmel war schwarz und der Mond besuchte einen anderen Teil der Welt. als Scarlet den ersten Schritt auf dem Weg ging, der sie ins Innere von Caraval führte." - S. 85

Magisch.

In Caraval werden wir auf eine magische, verwirrende, aufregenden und gefährliche Reise mitgenommen, wo wir auf der Jagd nach verquerten Hinweisen sind um den Schatz zu gewinnen!
Der Gewinn ist dieses Jahr: ein Wunsch.

Damit kann man bestimmt so einiges anfangen und auch unsere Protagonistin und ihre Schwester reisen zu dieser einen geheimnisvollen Insel, auf der Mister Legend seine Spiele spielt.
Anfangen tut dieser Roman mit der Geschichte der beiden Mädchen und ihren Umständen, denn sie leben unter der Tyrannei ihres gewalttätigen Vaters und Scarletts Hochzeit scheint für Beide der Ausweg von dieser trostlosen Insel, Trisda, und ihrem Vater zu sein.
Zwei durch und durch unterschiedliche Schwestern, die überraschenderweise sich gut verstehen, da die Liebe zwischen ihnen Zweifelslos ist.

Und dann geschieht es. Sie bekommen diese seltenen Eintrittskarten für Caraval, wie kann man da Nein sagen? Und ist es wirklich alles was dahinter steckt? Geheimnisse und Gerüchte ranken sich um die Insel, wo das Event stattfindet und Scarlet wird von ihrere Schwester gerissen und muss sich alleine durch ein buntes und unheimliches Wirrwarr schlagen. Dabei stößt sie natürlich auf so manche Dinge...und auch Männer!

Für mich fühlte es sich an wie ein Mix aus Alice in Wunderland und unheimlichen Jahrmarkt.
Der Leser selbst kann nicht sagen, was Magie oder Wirklichkeit ist und tappt, wie die Protagonistin Scarlet durch ein aufregendes Caraval.

"In der Mitte stand ein Banyanbaum, in dessen Krone sich wundersame Geschöpfe tummelten. Geflügelte Zebras und fliegende Kätzchen, winzige flatternde Tiger, die mit handtellergroßen Elefanten rangen, welche sich mithilfe ihrer Ohren in der Luft hielten." - S. 146

Der Anfang des Buches hat viel gehalten, was es versprochen hat und die Seiten vergingen durch die stetige Spannung und flüssige Sprache, wie im Flug. Zum Ende hin waren aber für mich ein paar Dinge immer deutlicher und ich merkte, wie die Spannung abfiel und es mir zu seicht wurde. Wiederum hat das Ende einiges wieder rausgehauen und lässt auch mich nun auf eine Fortsetzung hoffen.

"Sie wusste nicht, wie tief sie schon gefallen war, aber sie stellte sich vor, ihn zu lieben wäre so, wie sich in die Dunkelheit zu verlieben, Furcht einflößend und allumfassend und doch wunderschön, wenn die Sterne aufgingen." - S. 215

Lasst euch entführen in ein magisches Caraval! Es wird euch verwirren, zweifeln und staunen lassen, denn hier wird nicht nur mit der Protagonistin gespielt, sondern auch mit dem Leser.
Ein faszinierendes Jugenbuch, das trotz allem, leicht zu lesen ist und einen gut in seinen Bahn verschlägt.


Liebe Grüße,
eure Ani!

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