Rezension zu Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht von Sabaa Tahir


Das Schicksal hat Elias und Laia zusammengeführt und sie im Widerstand gegen das Imperium vereint. Gemeinsam fliehen sie aus Schwarzkliff, um im Gefängnis von Kauf Laias inhaftierten Bruder aus seiner Zelle zu befreien. Mit seinem Wissen könnte er von großem Wert sein für die Rebellen. Doch werden Elias und Laia es schaffen, sich unbemerkt bis ans andere Ende des Landes durchzuschlagen? Immerhin ist ihnen Helena dicht auf den Fersen. Und als rechte Hand des Imperators hat sie einen klaren Auftrag: Die beiden Verräter zu finden - und zu töten.

Die lang ersehnte Fortsetzung des ersten Bandes ist erschienen und er steht in Sachen Spannung dem Ersten in nichts nach!

Nahtlos baut "Eine Fackel im Dunkel der Nacht" die Geschichte fort, als hätte es keinen Abbruch gegeben und trotz wenigen Erklärungen kam ich gut in die Handlung rein, wobei bei mir keine sehr große Zeitlücke zwischen den beiden Teilen war.
Laia konnte Elias vor der Hinrichtung bewahren und sie wollen ihren Bruder Darin immer noch retten. Aber ihre Feinde sind immer wieder dicht auf ihren Fersen und sie geraten in viele gefährliche Situationen.

Es ist Spannung pur. Von Anfang bis Ende war es aufregend und immer wieder nervenzerreißend gewesen. Die Autorin erzählt in einem fließend und schnellen Tempo, sodass man kaum die Luft anhalten kann. Es prallen so viele Ereignisse aufeinander und es mangelt auch nicht an Überraschungen. Die Fantasyelemente sind hier etwas mehr ausgebaut worden, zu meiner Freude und wir lernen neue Gestalten kennen.
In diesem Band gibt es noch eine Sicht von Helena aus, die mich im positiven überrascht hat und sehr interessant und hilfreich war, so wusste man was alles auf der anderen Seite geschieht, besonders mit Marcus.
Außerdem wird die Geschichte komplexer, es baut sich eine sehr interessante und bildreiche Welt vor dem Leser auf und die Beschreibungen der Orte haben mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil allein ist sehr überzeugend, da es so wortgewandt ist, aber sehr einfach zu lesen.

Für Laia und ihre Freunde wird es immer schwieriger zu Überleben und zu Vertrauen. Die Liebesgeschichte(n) versucht sich hin und wieder in den Vordergrund zu drängen, bleibt aber, meiner Meinung nach, immer wieder außen vor, weil so viele Dinge um sie herum geschehen, War für mich nicht schlimm gewesen, mir hat es so wie es ist gut gefallen.
Uns wird eine würdige Fortsetzung geliefert, die mit mehr magischen Elementen, einer düsteren Stimmung und viel Spannung, besonders zum Ende hin, überzeugt. Einziger Hacken, man muss jetzt so lange auf den letzten Band der Trilogie warten.

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