Rezension zu Pakt der Dunkelheit von Lara Adrian


Der Vampir Jehan hat einst seine Heimat verlassen, um einem Käfig aus Pflicht und Tradition zu entkommen. Aber dann zwingt ein alter Pakt den Wüstenprinzen zurückzukehren, um die schöne Seraphina zur Frau zu nehmen. Diese ist ebenso entschlossen wie Jehan, nicht zur Spielfigur ihrer beider Familien zu werden. Doch die Leidenschaft, die zwischen ihnen aufflammt, können sie schon bald nicht mehr verleugnen.

Diese Reihe von Lara Adrian verfolge ich selber nur sporadisch und bei diesem Band handelt es sich um eine Novelle aus der "Midnight Breed" Reihe. Ich bin ein Fan von ihren kurzen Novellen, sie sind immer gut für was zwischendurch und bewahren mich manchmal vor einer Leseflaute.

Erster Satz des Buches: "Schreie hallten durch eine der vielen schmalen, mit Kopfstein gepflasterten Gassen im Herzen von Roms alten pittoresken Stadtteil Trastevere."

Über diesen Spin-Off Teil von Lara Adrian habe ich mich sehr gefreut, es ist exotisch, spielt unter anderem in einer Wüste und er war viel zu kurz. Nach knapp 150 Seiten war der Spaß schon vorbei!
Wir lernen den Prinzen Jehan kennen, der ein Ordensvampir ist und dazu genötigt wird nach Hause zurück zu kehren um sich eine Frau zu nehmen. Er ist nicht begeistert, einfach nur dagegen und versucht aus diesem Vertrag zwischen den beiden Familien zu fliehen. Sein Leben als Ordensvampir fühlt ihn aus, es hat in diesem Job seinen Sinn, seine Berufung, gefunden.
Auch Seraphina würde gerne wo anders sein und stellt von vornherein klar, dass sich keine Liebelei zwischen ihr und Jehan entwickeln wird.
Und natürlich läuft es nicht so einfach, wie die beiden Sturköpfe es sich wünschen.
Jehan und Seraphina sind sich von ihrem Charakter ähnlich, sie wollen was beschützen, mehr für andere tun und gehören Beide zu den Aufopferungsbereiten.

Nebenbei werden die Geschehnisse aus den letzten Teilen etwas aufgegriffen, wie Opus Nostrum. Und es ist einfach wieder schön bekannte Charaktere zu treffen und neue Nebenpersonen, hoffe, dass es zu einem gewissen Paar auch eine Novelle geben wird...

Die Sprache der Autorin ist fließend, einfach und die "Erwachsenen" Szenen hier fand ich direkter als sonst und hat mich an J.R. Ward erinnert. Die Handlung ging schnell voran und es werden nur die beiden Protagonisten ins Auge genommen, sie finden relativ schnell zueinander und habe eine kleine Hürde vor sich. Mehr kann man bei einer Novelle und 150 Seiten nicht erwarten.
Den Roman empfehle ich für Zwischendurch und man kann ihn sehr gut ohne die restlichen Bände der Reihe lesen. Dieser Teil hat mich durch sein exotisches Setting und lieben Charakteren überzeugt.


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