[Rezension] zu "Secret Elements - Im Dunkel der See" von Johanna Danninger

Buchrezension zu "Secret Elements - Im Dunkel der See" von Johanna Danninger

Dieses Buch gibt es nur als E-Book! Es handelt sich dabei um einen Fantasy Roman für Jugendliche und es kommt keine Liebesgeschichte direkt vor, aber ich denke man kann erahnen, dass sich in den nächsten Bändern eine entwickeln wird.


Erster Satz des Buches: "Der Himmel war gespickt mit bauschigen Kuschelwölkchen."

(Lass euch von ersten Satz hier nicht täuschen...!)

Einmal der Klappentext: Die 17-jährige Jessica hält sich nur an ihre eigenen Regeln. Sie gilt als aufmüpfig und unkontrollierbar, versteckt ihr feuerrotes Haar und ihre blasse Haut unter schwarzen Klamotten und schlägt sich als Barkeeperin heimlich die Nächte um die Ohren. Bis ihr eine fremde Frau ein antikes Amulett überreicht, das kostbarste Geschenk, das sie je bekommen hat. Fatalerweise kann sie es, einmal angelegt, nicht mehr ablegen und befindet sich plötzlich in einem Geflecht aus übermenschlichen Agenten und magischen Bestimmungen. Dabei soll sie ausgerechnet der arrogante Lee, der Menschen grundsätzlich für schwach hält, beschützen. Wenn er nur nicht so unglaublich gut aussehen würde…

Auf dem grün, blauen Cover sehen wir einen Anhänger und Kette, dabei geht es um das Amulett, dass sie bekommt und im Hintergrund sehen wir Wellen, dabei ist alles etwas verschwommen. Es ist ein schönes, ruhiges Cover.

Unsere nicht ganz freiwillige Protagonistin Jay, Kurzform hier für Jessica, hatte es bis jetzt nicht ganz leicht gehabt und lebt in einem Kinderheim für die schwierigen Fälle.
Ihrem Charakter entsprechend wird sie immer wieder energisch und rasend, sie kann oft nicht anders, als sich zu währen, aber sie hat auch eine andere Seite und sieht ihre Fehler ein.
Lee, der arrogante Typ, geht harsch mit Jay um, man merkt einerseits, dass er was gegen sie hat und anderseits sich auch um sie Sorgen kann.
Die weiteren Nebencharaktere fand ich allesamt interessant, es wird aber nicht tiefer auf sie eingegangen. Einer der kuriosesten Figuren ist wohl die Katze Ivan, er kann sprechen und lockert oft die ganze Situation allein schon mit seiner Anwesenheit auf.

Besonders gut haben mir die verschiedenen Orte gefallen. Ganz am Anfang war ich überrascht von der Agency in "unserer" Welt gewesen, weil ich zunächst typisch Fantasy erwartet habe, aber eher Man in Black bekam. Es ging weiter in die Anderswelt und auch dort wird Technik mit Magie verbunden.

"Secret Elements" gehört zu den Büchern, die ich an einem Tag durchgelesen habe. Es war immer wieder interessant gewesen, obwohl es mir wie eine lange Einleitung erschien und ich überraschender Weise plötzlich vor dem Epilog stand. Trotzdem hatte ich sehr viel Spaß beim lesen gehabt und freue mich darauf, hoffentlich bald, den nächsten Band der Reihe zu lesen.

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